·        Ereignisse mit ausgeprägt  negativen Folgen: z.B. Kündigung,  Trennung vom Partner, gesundheitliche Probleme, Unfall, Verkehrskontrolle, Führerscheinentzug  ….

 ·        Entschluss zu einer freiwilligen Therapie.

 

 

Sie kommen oft vor - auch bei Betroffenen, die an einer Therapie teilgenommen haben. Äußere und innere Umstände spielen dabei eine Rolle, ob der Rückfall kommt oder nicht. Dies sind:

 ·      Kritische Lebenssituationen wie Krankheit, soziale Konflikte, Verführung zum Trinken …

·        Erwartung, dass der Alkohol positive Auswirkung produziert, wie z.B. bei der Bewältigung von Stresssituationen in der Familie, im Beruf …

·        Fehlende Strategie zur Bewältigung des Rückfalls.

·        Fehlendes Vertrauen in die eigene Stärke.

·        Wie reagiere ich nach einem erneuten Alkoholkonsum? („Ausrutscher“) .

Ein  Ausrutscher kann zu Schuld- und Schamgefühlen und einem geringen Selbstwertgefühl führen. Umgekehrt kann ich aber auch lernen, einen Fehltritt konstruktiv zu verarbeiten, was dazu führt,  dass es zu keinem vollständigen Rückfall kommt.

 

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 ·        Veränderung des Trinkverhaltens:
ich motiviere mich selbst, den Alkoholkonsum  zu verändern - "Ich will nicht mehr!"

 ·       Gegensätze herausarbeiten:
Auf der einen Seite genieße ich es zu trinken – auf der anderen Seite leiden darunter Menschen in meinem unmittelbaren Umfeld.

 ·       Ich beschließe täglich neu: „Heute trinke ich nicht!“

 ·        Ich bin stolz auf mich, wenn ich diesen Entschluss eingehalten habe.

 ·       Bewusst Situationen vermeiden, die zum Trinken von Alkohol verführen.

 ·       Mit den Auslösern des Alkoholkonsums anders umgehen als frü-
her.
  Die Einladung zu einem Bier ablehnen und stattdessen ein an-
deres Getränk zu bestellen.

 ·       Strategien zur Stressbewältigung und alternatives Verhalten zum Alkoholkonsum einüben: Bei Verlangen nach Alkohol stattdessen joggen, spazieren gehen oder mit einer Vertrauensperson sprechen, einem Hobby nachgehen

 ·       Sich Situationen stellen,  in denen Alkohol eine Rolle spielt. Lernen mit der Versuchung umzugehen, erneut Alkohol zu trinken und Angebote bzw. Einladungen zum Trinken sozial angemessen abzulehnen.

 ·       Auslöser für Alkoholkonsum „löschen“, so dass sie nicht mehr das Verlangen nach Alkohol auslösen. Konfrontation mit realen Situationen des Auslösens (zum Beispiel der Geruch von Bier, das Öffnen einer Flasche), bis sie kein Verlangen nach Alkohol mehr auslösen.

 ·         In der Öffentlichkeit bewusst dazu stehen: „Ich trinke keinen Alkohol!“

·        Regelmäßige und dauerhafte Teilnahme an  einer Selbsthilfegruppe. Diese Besuche tragen wesentlich dazu bei, langfristig eine "Trockenheit" aufrecht zu erhalten. Hier besteht die Möglichkeit über die persönliche Situation, Probleme im Umgang mit Alkohol und andere persönliche Probleme zu reden.

 

 

·        "Alte" Probleme und Verhaltensweisen meiden u.a.: 
Keine alkoholischen Getränke aufbewahren. Sich die Gefahr, die vom Alkohol ausgeht, immer wieder bewusst machen. Hoffnungen, Sorgen, soziale Ängste in Gesprächen austauschen.

·        Gespräche mit der Familie führen:
über den Alkohol, auch über sonstige Probleme ..

·        Umgang mit der Freizeit sinnvoll planen:
Intensivierung von Hobbys, Tischlern, Gartenarbeit, Artikel schreiben, Homepage bearbeiten, gemeinsame Spiele, lesen,
mit Hund Spaziergänge durchführen ..,

·        Besuche von:
Theater, Konzerten, Musicals, Sportveranstaltungen …

·        gemeinsame Unternehmungen:
Fahrten, Urlaube, Essen, Museumsbesuche …

·        und Vieles mehr:
was in Zukunft geschieht  und zur Umsetzung einlädt.

 

 

 

Das Problem ist erkannt und akzeptiert - aber nicht erledigt.

Nach wie vor kann die geringste Menge Alkohol wieder den Abstieg bedeuten, denn das Suchtgedächnis ist bis ans Lebensende aktiv. Demzufolge ist es wichtig zu lernen, ohne Alkohol zufrieden zu leben.

 

              Deshalb eine stabile Eigenmotivation und der Entschluss:

 

                                

und fortwährender Besuch einer Selbsthilfegruppe z.B. der STS !!

 

 

   
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